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Description:


Ich schreibe, weil ich es liebe
und es ihrer selbst willen geschieht.
Meine Themen sind die Impression meines alltäglichen Lebens.
der Kampf mit meinem Inneren
und der Versuch doch halbwegs normal zu leben.
Mein Herz ist tapfer
und liebt es, in dieser von ihr gehassten Welt, zu irren.
Kommt mit oder bleibt zu Hause.
Ich bin schon längst nicht mehr hier...

Liebste Grüße!



Ton: Péterfy Bori & Love Band

Oberfläche: Deine Augen sind offen

Untergrund: demütig



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Man muss Geduld haben,
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.

~ Rilke


Du siehst Materie, dort wo ich nur seine Schatten erahne.

 
Ich stell mir vor wir würden in die selbe Vorlesung gehn. Du würdest schräg vor mir sitzen.Oft hättest du deinen
gestreiften Pullover an, mit roten und grünen oder waren es schwarz blaue Streifen? 
Du würdest so durch deine Haare streifen, wie du das immer machst. Manchmal bist du
unzufrieden mit ihnen. Dich stört deine triefende Nase und die roten Augen. Alles nur weil du auf irgendetwas im Raum allergisch bist.  
Der Professor erzählt von Nietzsche und was er über die Sprachkrise dachte. Mir käme der Gedanke, das er irgendwie Recht hatte. Worte sind ja schließlich nur Metphern. Haben wir das alle schon lang vergessen? Ein Wort ist so 
leer und mechanisch. Ein Wort kann meine Welt nicht beschreiben. Der Professor würde etwas fragen. Vor dem Antworten holst du schnell tief Luft und in deinem verträumten etwas dusselig, verschnupften 
Ton sagst du, was auch immer du sagen wolltest. Es würde dem Professor gefallen. Es würde mir gefallen. 
Es wäre alsob du meine Gedanken erraten und noch viel mehr in ihnen sehen könntest. 
Du siehst Materie, dort wo ich nur seine Schatten erahne.
Am Ende der Stunde warte ich auf dich und wir gehen zusammen zum Lift. Ich würde lächeln. Ich würde beten, dass niemand im Lift ist.
Ich würde beten, dass du unverschämt nah an mich herna stehen würdest. ich würde beten, dass es wenigsten einen Augenblick geben würde in dem wir uns
einfach nur ansehen ohne auch nur ein Wort zu sagen. 
Die Luft wäre unbeschreiblich klar. So klar wie nie zuvor und ich darf endlich in ihr atmen.
Ein und aus und ein Kuss? Nein, du würdest mich nicht Küssen. So einfach ist diese Sache nicht!
Wir kommen an, steigen aus und verlassen das Gebäude.
Ich muss meine Augen schließen, es ist so ein heller Tag!
 

15.4.10 00:14
 


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